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Radwegebau im Landkreis Freising

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Pressemitteilung

Am Freitag, 24. Juli 2020, stellte die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer das „Radwegebauprogramm 2020 bis 2024“ vor. Der Freistaat Bayern investiert in den kommenden fünf Jahren in die Infrastruktur für Radfahrer 200 Millionen Euro. Darunter sind auch drei Projekte im Landkreis Freising: Jeweils ein Radweg an der B301 von Zolling nach Flitzing, an der B13 zwischen Lauterbach und Fahrenzhausen sowie der St2054 von Helfenbrunn Richtung Palzing soll entstehen.

Dazu Kreisrat Tobias Weiskopf: „Wir freuen uns, dass die Staatsregierung Mittel für den Ausbau der Radwege frei macht. Bereits im Wahlkampf haben wir gefordert sichere Radwege an viel befahrenen Straßen zu schaffen. Freilich in enger Abstimmung mit den Landwirten. Die drei Projekte im Landkreis Freising sind sicherlich ein guter Anfang, wenngleich noch viel mehr Projekte auf ihre Umsetzung warten. An den Bundes- und Landstraßen ist es dringend nötig für mehr Sicherheit für Radler zu sorgen und damit das Fahrrad für jung und alt attraktiver zu machen.“

Ergänzend Kreisrätin Susanne Hartmann: „Dazu zählt beispielsweise der schon lange geforderte Radlweg von Sünzhausen nach Freising entlang der St2339. Die Bürgerinnen und Bürger haben völlig zurecht mit ihrer jüngsten Protestaktion ihre Forderung nochmal unterstrichen. Aber auch landkreisübergreifend muss die Verkehrsinfrastruktur für Radfahrer ausgebaut werden. Viel zu oft erleben wir, dass es dabei zu Problemen kommt und Radwege dann an aufgeteilten Zuständigkeiten scheitern. So warten wir schon lange auf einen Radweg von Hohenkammer nach Petershausen, im Landkreis Dachau stellt man sich aber leider quer. Und was bringt ein Radweg, der irgendwo im nirgendwo endet, wenn Kinder und Pendler auf dem Weg zur S-Bahn dann doch auf der Staatsstraße fahren müssen – wohl möglich sogar bei Nebel und Dämmerung?“

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