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Bayerns Kultusminister Piazolo verbietet Distanzunterricht und fährt Bildungspolitik an die Wand

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„Seit Wochen findet an den Schulen regelmäßig Distanzunterricht statt, auf einmal wird er untersagt. Offensichtlich, weil das Kultusministerium selbst die Probleme seiner digitalen Lernplattform mebis über Monate nicht in den Griff bekommen hat“, schimpft Tobias Weiskopf, Kreisrat und Beisitzer im JuLi-Bundesvorstand. „Kultusminister Piazolo stößt damit allen engagierten Lehrkräften vor den Kopf. Die Schulen ringen um Lösungen, etablieren Konzepte und holen aus den schweren Umständen das Beste raus. Das KuMi schiebt dem nun einen Riegel vor. Statt direkten Kontakt zwischen Lehrkraft und Klasse in einer Videokonferenz, sollen nun Arbeitsblätter ausreichen. Vernünftige Bildungspolitik sieht anders aus!“ 

„Die bayrische Staatsregierung hat bei der Bildungspolitik in Gänze versagt“, pflichtet Theresa Rudolph, Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Freising und Mitglied des Bezirksvorstands der oberbayrischen JuLis, bei. „Die Pandemie dauert nun schon fast ein Jahr an. Trotzdem gibt es noch immer kein flächendeckendes Konzept von Seiten der bayrischen Regierung, wie Kinder und Jugendliche ausreichend unterrichtet werden können, wenn die Infektionszahlen für Präsenzunterricht zu hoch sind. Die Leidtragende sind vor allem sozial Schwächere, aber auch allgemein ist Bildung eine der wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft. Dass sie kurz kommt ist fatal!“  

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