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U6-Verlängerung nach Neufahrn: Mein Einsatz für eine bessere Mobilität in unserer Region

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Die Verlängerung der U-Bahnlinie U6 vom Garchinger Forschungszentrum bis zur S-Bahn Neufahrn ist eines der zentralen Infrastrukturthemen, für die ich mich seit vielen Jahren engagiert habe. Dieser Lückenschluss würde nicht nur die direkte Anbindung zwischen U-Bahn und S-Bahn schaffen, sondern auch Pendler entlasten, Fahrzeiten deutlich reduzieren und die Mobilität in der Metropolregion insgesamt stärken.  

Warum die U6-Verlängerung so wichtig ist

Bereits seit vielen Jahren haben wir uns dafür stark gemacht, dass das Projekt wieder auf die politische Agenda kommt. Die Verlängerung bietet aus meiner Sicht enorme Vorteile:

  • Halbierung der Fahrtzeiten zwischen Garching und Neufahrn gegenüber heutigen ÖPNV-Verbindungen,
  • Entlastung der stark beanspruchten S-Bahn-Linie S1 sowie Ausweichroute bei Störungen,
  • bessere Vernetzung von Forschung, Studium und Arbeitsplätzen in unserer Region.  

Als Kreisrat habe ich gemeinsam mit anderen Kommunalpolitikern wiederholt betont, dass diese Verbindung gerade für Studierende, Pendler und Pendlerinnen sowie alle, die täglich in unserer Region unterwegs sind, einen spürbaren Gewinn bedeutet.  

Hindernisse in der Umsetzung

Trotz politischer Unterstützung und breiter regionaler Befürwortung steht das Projekt noch nicht vor dem Bau. Der Hauptgrund: Das heute gültige standardisierte Bewertungsverfahren zur Ermittlung der Förderfähigkeit nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz führt zu einem zu niedrigen Kosten-Nutzen-Faktor. Eine an eine aktuelle Verkehrssituation angepasste Bewertung würde dem Projekt eine realistische Chance geben – daran arbeiten wir.  

Im Kreistag wurde eine aktualisierte Machbarkeitsstudie vorgestellt, die zwar einen höheren Nutzen aufzeigt als ältere Berechnungen, aber weiterhin unter den Förderkriterien bleibt. Diese Ergebnisse haben gezeigt: Ohne eine Reform des Bewertungsverfahrens bleiben viele ÖPNV-Ausbauprojekte blockiert.  

Unser politischer Weg: Förderkriterien reformieren

Ein zentraler Schritt in diesem Kampf war ein gemeinsamer Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, in dem wir nicht nur die Verlängerung der U6 thematisierten, sondern auch die generelle Notwendigkeit einer Anpassung der Förderkriterien für Schieneninfrastrukturprojekte in Ballungsräumen betonten.  

Nach dem Regierungswechsel haben wir den Dialog fortgesetzt: Minister Volker Wissing hat signalisiert, dass mit der Reform der standardisierten Bewertung bessere Chancen für Projekte wie die U6-Verlängerung geschaffen werden sollen. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Erfolg – und zeigt, dass sich hartnäckige, fundierte politische Arbeit lohnt.  

Vernetzung, Engagement und gemeinsame Anstrengung

Mein Einsatz für die U6-Verlängerung war nie ein Einzelprojekt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Landkreisen Freising und München, mit den Jungen Liberalen und weiteren Befürwortern haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut, das das Thema kontinuierlich hochhält.  

Dabei ist klar: Gute Verkehrspolitik endet nicht an Landkreisgrenzen. Wir müssen regionale Lösungen denken, langfristig planen und bei Bund und Land für sinnvolle Prioritäten in der Mobilitätsinfrastruktur werben. 

Warum ich weiter dranbleibe

Als Projektmanager für Bau und Infrastruktur bringe ich nicht nur politisches Engagement, sondern auch fachliches Verständnis in diesen Prozess ein. Ich weiß, wie komplex große Vorhaben sind – von der Machbarkeitsanalyse über die Planung bis zur Umsetzung. Dieses Know-how verbinde ich mit politischem Gestaltungswillen, um die U6-Verlängerung stückweise voranzubringen und realistische Chancen auf Umsetzung zu schaffen.

Denn Mobilität ist nicht nur ein funktionierendes Netz – sie ist Teil unserer Lebensqualität, unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und einer zukunftsfähigen Region. Deshalb bleibe ich dran – für die U6, für unseren Landkreis und für eine moderne Mobilität, die Menschen Freiheiten eröffnet und Chancen schafft.  

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